Apr 24, 2016 - Backblech    No Comments

Auf die Knie!

Ja, ich weiss, ich habe diese Schriftstelle sträflich vernachlässigt. Nun habe ich allerdings in einem Café eine junge Frau am Nebentisch angesprochen und gefragt, ob ich ihr Knie fotografieren darf und das bringt mich in einen gewissen Zugzwang. Sie hat tatsächlich ja gesagt, also muss ich Angedachtes auch in Vorhandenes umwandeln. Nebenbei wird mich eine ihrer Freundinnen auch noch zu einem Live-Lebensmitteltest herausfordern, denn bei der Erklärung, was mein Blog so macht, konnte ich natürlich nicht die Fresse halten. Danke ich.

Warum ich ein Kniefoto wollte? Das kommt noch. Aber schon die Tatsache, dass ich so was ernsthaft frage hat irgendwelche Synapsen im Kopf wieder auf Keks gestellt. Obwohl ich Strudel hatte. Root, die mir gegenüber sass, legte mir mit der Zeit auch deutlich nahe, ich solle jetzt ENDLICH fragen. Dann könne ich mich wieder auf eine reguläre Konversation konzentrieren. Hat funktioniert. Das Knie hat mich aber auch angestarrt!

Es ist in der Tat eine Herausforderung, nach Bildern eines Körperteils zu fragen, ohne wie ein komplett Gestörter rüberzukommen. Ich befürchte auch, der Überraschungseffekt hat mir zum JA verholfen und inzwischen ist die Ärmste völlig traumatisiert. Ähm, sorry. Hätte zur Not die Adresse einer Therapeutin auf Lager… Ziel war aber nicht wirklich das Knie, sondern der Schlitz in den Jeans, und jetzt bloss nicht falsch verstehen, es ist sicher ein tolles Knie und ach, aus der Nummer komme ich wohl jetzt nie mehr raus. Konnte ja nicht fragen, ob ich ein Schlitzfoto machen kann! (Erstleserinnen-Hinweis: So geht es hier dauernd zu und her, aber sonst bin ich normal. Nein, stimmt nicht, sonst… Ach, verflixt!)

Jedenfalls habe ich die dumpfe Ahnung, dass ich zurück bin. Schulde jemandem auch noch die Pseudo-Milch-Tests.

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