Mai 19, 2010 - Backblech    4 Comments

Stillstand in Bewegung

Nichts gegen Gadgets und moderne Ideen. Nichts gegen Mobilität und ortsunabhängiges Arbeiten. Aber. Ahaaaber. Gewisse Geräte sollten umbenannt werden zu iStop oder iStolper. Nachdem die Rentner die jüngeren Generationen in Sachen Fitness und Herumreiserei hinter sich gelassen haben, stehen sie viel seltener am Ende von Rolltreppen schnatternd im Weg. Deren Nachfolgerinnen – Mütter mit Kinderwagen – belegen aktuell viel lieber Starbucks und so hätte man sich denken können: Freiheit den Treppenabgängen!

Zu früh gefreut. Nach allen Gadgets schliesslich die iPest mit den tollen Funktionen für immer und überall und einer Gazillion Apps, mit denen man alles kann. Ausser nicht stehenbleiben. Ui, guck, meine App zeigt mir an, dass hier die Rolltreppe zu Ende ist, krass der Shit! Bezug nehmend zum letzten Eintrag, stellt euch mal Inliner mit iLinern vor! iPurzel und iFresseblutig! Dann schrabbeln die auch auf dem Touchscreen rum wie auf dem Geschlechtssteil einer neuen Eroberung und vermutlich mit ähnlichem Ergebnis. Irgendwas passiert, aber keiner weiss genau was, aber wenigstens ist es sofort mit GPS-Koordinaten auf 27 sozialen Netzen veröffentlicht. Na gut, ich geb es ja zu, diesen Eintrag schreibe ich auf dem iKlo, aber ich mach wenigstens keine Bilder davon.

Aktuell im Ohr: Arcadia – Election Day

Mai 16, 2010 - Backblech    1 Comment

Affen zum Gaffen

Wenn es nächstens vielleicht aufhört zu schiffen, dann kommt der Frühling. Oder der Schnee. Dann wird die grüne Pracht, die sich unter der konstanten Bewässerung eben nochmals geweisselt und hoffentlich das Insektenpack ins Jenseits geschickt. Ausser Bienen und Hummeln, die sollen bleiben. Die sind niedlich.

Auch niedlich sind neu geborene Tiere. Meistens. Zum Beispiel Giräffchen (nicht zur Familie der Primaten zählend), vor allem, wenn sie wacklig und zittrig das erste Mal versuchen, auf allen Vieren zum Stehen zu kommen. Nicht halb so niedlich sind Inlineräffchen (leider zur Familie der Primaten zählend), vor allem, wenn sie wacklig und zittrig das erste Mal versuchen, auf allen Vieren … Zweien zum Stehen zu kommen. Das lässt sich beim geringsten Schimmer Schönwetter an unseren Seepromenaden beobachten. Leider sind die farblich auch noch weniger dezent als Giraffen oder Kamele. Die wiederum werden aber mit der Zeit stabil, Inliner hingegen tun es oft ihren tierischen Vorbildern gleich und begeben sich auf alle Viere. Oder auf die Kehrseite, die paradoxerweise weder mit Schonern noch mit Helm geschützt wird. Marktlücke Arschhelm? Auch für Darkrooms geeignet, wenn einem nicht grad danach ist?

Fairerweise gebe ich zu, dass einige der Inliner grade zu Beginn der Saison keinen Poposchoner benötigen, da sich dieser aus der Winterphase noch natürlicherweise an besagter Poposition befindet und gelegentlich schon der Grund für die unausgewogene Haltung ist. Aber die sollen sich doch wenigstens alle in Graugrün kleiden, denn so fallen sie nach dem Fallen in Gebüsch oder auf Gehweg nicht so auf und sorgen im besten Fall (ah, noch ein Wortspiel) für eine gediegene Massenkarambolage. Da wäre farblich unterscheidbare Bekleidung doch besser, es lässt sich besser zählen und auseinander pflücken. Wie Blümchen im Frühling, wenn er denn endlich käme.

Aktuell im Ohr:  The Birthday Massacre – Walking with Strangers

Jul 10, 2009 - Backblech    1 Comment

Karmakannmichmal

Beim Ãœberarbeiten der alten Texte fiel mir etwas auf. Richtig gut werde ich dann, wenn ich den zynischen Arsch raushängen lasse (sinngemäss, mein Arsch ist nicht schwabblig genug, um zu hängen). Das hat allerdings einen direkten Einfluss auf mein Karmapunktekonto und schliesslich will man doch am Ende des Lebens irgendwie gut dastehen, zurückblicken und feststellen, man war nicht nur schlecht. So wie mich das Universum behandelt, muss ich aber feststellen, dass mein Konto sich wohl in Tiefen eines Marianengrabens aufhält, denn was ich auch Gutes tue, nix mit Karmabilanz aufwärts. Ob Karma von der UBS gemanaget wird? Das würde Erklärungen bieten. Also stehe ich vor der Entscheidung, weiterhin gut zu sein oder… ach, fuck it. Wenn schon, denn schon. Sollte ich in die Hölle kommen, dann wenigstens unter dem Anspruch, dass die mich schnellstmöglich wieder loswerden wollen.

Bloss, was ist aus der Welt geworden in der Zeit, in der ich wenig geschrieben habe? Nichts! Man sollte doch meinen, dass die Evolution gelegentlich auch bemerkt, was sie angerichtet hat. Aber nein. Es lassen sich noch immer „Menschen“ in Big Brother-Container sperren. Es gibt immer noch zu viel Mensch in zu wenig Klamotten. Es gibt noch immer Castingshows und die werden durch Wiederholung nicht besser. Na gut, inzwischen existieren Casting-Recycling-Shows. Beispiel MTV, wo der Poisonsänger sich (nach dem Bachelor, Flava Flav und wem auch sonst noch) in einer Castingshow die grosse Liebe (MWAHAHAHAHAHA) sucht. Aha. Freakshow. Nach ich glaube nun zwei Staffeln existieren auch genug Rausgeworfene, Abgeschobene, Aussortierte, um alle zusammen in eine Lerne-Dich-zu-Benehmen-Castingshow zu packen. Diese wird moderiert von niemand anderem als Sharon Osbourne (richtig, die Ehefrau von Ozzy). Benimm-Schule. Hallo? Zu Hause mit den durchgeknallten Drogenfreaks (die Kinder, Ozzy lassen wir aussen vor) nicht genug ausgelastet? Vielleicht ist es auch eine Benimmlehrerinnen-Castingshow und die aus etwelchen Pflanzen gezüchteten Mutantenzicken (die können nur aus dem Labor stammen, ich weigere mich zu glauben, dass die echt sind) dienen dazu, die Mutterfähigkeiten auf die äusserste Probe zu stellen. Mal sehen, ob Sharon nächstes Mal noch dabei ist. Muss ich doch fast nochmals reinschauen. Und darauf hoffen, dass inzwischen jemand oder etwas auftaucht, was sich gepflegt beleidigen lässt.

Aktuell im Ohr: Apoptygma Berzerk – Suffer in Silence

Jul 8, 2009 - Backblech    2 Comments

Beinahe Weihnachten…

Lange dachte ich, es wäre eine gute Idee, die ganzen alten Ein- und Beiträge auszugraben und sie auf Papier rauszugeben, um fett Kohle zu machen. Das würde allerdings voraussetzen, dass sich dazu jemand hinreissen liesse. Oder ich mich hinreissen liesse, die Arbeit zu machen. Da an dieser Stelle das Unrealitätsprinzip auf sich selber trifft, lasse ich das geistig zwar noch nicht sterben, aber so richtig Bock hab ich noch nicht. Ahaber, ich wär ja nicht ich, also eigentlich falsch, weil ich mach grad was Nettes und das wär an sich nicht ich, sondern eben. Genau. Für alle diejenigen also, die den ganzen ollen Schrott vermissen, den ich von 2001 bis 2007 abgelassen habe:

Das „Tage“-Buch historisch und hysterisch – (fast) alle vorherigen Einträge (inklusive Kommentare), ein paar werden noch ausgemustert oder bereinigt, weil Links, Bilder oder Personen nicht mehr funktionieren. Derzeit sind die Umlaute noch kaputt, aber da arbeite ich mich nach und nach durch. Ansonsten seht es als Quiz, bei drei Umlauten steigt ihr sicherlich durch, was gemeint ist.

Falls doch jemand der Meinung ist, die Papiervariante würde sich verkaufen, dann möge man mir die Titel der „besten“ Beiträge zukommen lassen. Danke schön.

Aktuell im Ohr: IAMX – Kingdom of the Welcome Addiction

Jul 6, 2009 - Backblech    No Comments

Besser früher spät als später früh

Zeitreisen sind eine kuriose und nicht ganz unkomplizierte Geschichte. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme macht es wohl auch nicht einfacher, eventuell wird es sogar schlimmer und oftmals passiert auch einfach nichts. Wenn man grade etwas ganz Leckeres gegessen hat, hilft es beispielsweise nicht, wenn man nochmals zurückspringt und von vorne isst. Den vollen Magen nimmt man ja mit in die Vergangenheit. Dieser Zeitsprung würde nur etwas bringen, wären die Portionen zwar yummy, aber extrem mickrig und das Problem ist nicht der volle Bauch, sondern die leere Schüssel. Bringt andererseits das Überspringen eines Zahnarzttermines einen konkreten Effekt? Ich habe immer noch Zahnweh, bekomme eine Rechnung, doch das Problem bleibt bestehen. Nur muss ich bis in alle Zeit mit dem Wissen umgehen, dass ich eine Memme bin. Oder ich springe zurück und entmemme mich.

Ohnehin, wenn man die Wahl hätte, einen einzigen Zeitsprung zu tätigen (inklusive Rückflug), welche Richtung und welchen Zweck würde man wählen? Da gibt es die Möglichkeiten der Bereicherung, des wissenschaftlichen Interesses und und und. Aber was, wenn nur die Wahl besteht, in seinem eigenen Leben rumzuwurschteln? Was natürlich auch wieder nicht geht, weil ja alles doch zusammenhängt. Springe ich zurück und stelle eine Weiche anders im Leben, komme zurück und entdecke, dass ich ein kompletter Depp geworden bin? Springe ich nach vorn, um zu sehen, dass ich ein kompletter Depp werden werde, unternehme alles dagegen und verdeppe noch viel mehr? Was würde ich eigentlich anders machen wollen, könnte ich es ändern? Würde ich? Na gut, die Lachsnudeln mit dem Zwiebelbett drunter, die mich kotzenderweise durch Weihnachten gebracht haben vor einigen Jahren, die würde ich wohl ausfallen lassen. Ich glaube, da wäre ein Flussdiagramm durchaus eine interessante Spielvariante, falls die Sitzungengelegentlich langweilig ausfallen. Das Weiterspinnen, wie es hätte sein können, wenn… Was aber übrig bleibt ist das Jetzt. Da kann man eigentlich nur versuchen Dinge zu tun, an die man sich in der Zukunft gerne erinnert und bei denen man sicher ist, sie rückblickend nicht ändern zu wollen. Darauf ein Gläschen! Blitz! Darauf ein Gläschen! Blitz! Darauf ein Gläschen! Blitz! Zeitreisen sind eine kuriose und nicht ganz unkomplizierte Geschichte.

Aktuell im Ohr: ATB – Future Memories

Jun 27, 2009 - Backblech    No Comments

Körperteilung

Bei den verschiedensten Diskussionen über die aktuellen Möglichkeiten der Körperoptimierungschirurgie geht es einmal ums Zufügen (Oberweite und Lippen) oder dann wieder ums Wegnehmen (Falten und Fett). Dabei handelt es sich aber jedesmal nur um oberflächliche Veränderungen wie Spoiler ja oder nein, legen wir tiefer oder bügeln wir ein paar Dellen aus. Obwohl es sich doch anbieten würde, im Kern zu tunen. Bei MTV wird ausser einigen minimalen Basiskomponenten bar jedes Sinnes alles komplett entfernt. Bei Autos macht es Sinn, wenn dafür neuer Krims reinkommt, beim humanen Bodykit bin ich mir da gar nicht so sicher. Da fällt es meist doch gar nicht auf, wenn ein Teil fehlt, nein, meistens lebt es sich sogar leichter! Beispiel sind alle Nachtquizmoderatoren, die funktionieren ohne Gehirn auch tadellos. Als weiteres Feature hätte ich persönlich auf das Wiedereinsetzen der Stimmbänder verzichtet, aber ich bin ja nur Laie. Was, aber wenn sogenannte Primärorgane fehlen?

Der Magen: Hilft zwar bei der Verdauung, produziert allerdings heftige Salzsäure, ist also eine Gefahr für die Umgebung. Menschen mit Magenband schiessen die Nahrung abgekürzt durch und leben trotzdem,heisst: Magen kann raus. Kein saures Aufstossen mehr und es gibt weniger zu Kotzen, weil das alles schon halbwegs auf dem Weg zum anderen Ausgang ist. Nur Vorteile.
Die Gallenblase: In früheren Zeiten nötig für den Abbau schwieriger Nahrung wie rohem Fleisch, Fett und anderen leckeren Sachen. Durch die zwanghafte Gesundernährung der aktuell ansässigen Zivilisation extrem sinnlos. Ressourcenfresser. Weg damit.
Die Leber: In Krisenzeiten scheinbar vonnöten, da dort der Alkohol abgebaut wird. Hallo? Wir haben eine Krise, da will ich den nicht abgebaut haben. Der soll gefälligst drin bleiben! Baut sie nicht ab, geht sie durch zu viel Arbeit auch nicht kaputt. Kusch!
Der Darm, bzw die Därme: Davon haben wir einige Meter mit unterschiedlichen Aufgaben. Nutzen wir die Kenntnisse moderner Navigationssysteme: Wenn es einen Schleichweg gibt, warum fahre ich dann vier Kilometer ums Kaff? Eben. Wir schneiden ein Stück raus und tackern den Schlauch irgendwo mittig zusammen. Sollen sich die verbleibenden Stücke halt etwas mehr anstrengen.
Die Nieren: Werden gelegentlich gerne gespendet, sind im Doppel also per se unnötig und demzufolge zu reduzieren. Nötig zum Giftstoffabbau, kann also seine Berechtigung haben, obwohl nach der Vornahme der vorgängig erwähntenen Anpassungen nichts lange genug im Körper bleibt, um Giftstoffe zu hinterlassen. Die Gefahr hingegen, Steine zu generieren bleibt bestehen, das tut weh und sowas wollen wir nicht in uns drin, also ebenfalls ab in die Tonne.
Die Lunge: Es soll möglich sein, mit einem Lungenflügel zu leben. Ist bestimmt möglich, aber EIN Flügel ist Blödsinn. Im Kreis fliegende Engel sind auch peinlich, also beide oder keinen. Spontan fällt mir kein Grund ein, warum ein Gefrierbeutel nicht als Ersatz dienen kann, also vorsorglich weg damit. Erspart den Rauchern auch diese hässlichen Bilder mit diesen schwarzen Klumpen Fleisch. Ist ja gruselig, aber wer drauf steht…
Das Gehirn: Mag sein, dass ein Stück zur Regelung der allernotwendigsten Funktionen sinnvoll ist. Aber das Hickhack um rechte oder linke Hälfte fällt dann schon weg, schliesslich liegt dann am Ende nur noch ein Art Dörrpflaume in der Schale und kann sich erst noch entfalten. Schädeldäcke abfräsen, Erde rein und Blumen Pflanzen, warum nicht, allerdings wäre das stark rechtsgeprägt, was eigentlich nicht geht, weil weg. Nun, vielleicht lassen wir je Seite ein paar Gramm, damit keiner in die Küche pinkelt und jemand die Rechnungen bezahlt. Sollte reichen.
Das Herz: Das kann erfahrungsgemäss locker rausgerissen werden, das Restkonstrukt funktioniert auch ohne. Wenn jemand schwächelt kann der Blutfluss locker mit einer kleinen Handpumpe angetrieben werden oder bei Faulen mit einer Aquariumpumpe. Was für Fische gut ist, kann für uns, die ja von Meeresbewohnern weit entfernt (sehr, SEHR weit, aber immerhin) abstammen so schlecht nicht sein. Nur dann nicht mit Luft sondern Blut. Sonst wären wir wieder bei der Lunge.
Die Haut: Zwar unpraktisch, wird aber aus ästhetischen Gründen an Ort und Stelle belassen.

Gesamthaft gesehen haben wir nun also viel mehr Platz, verschwenden weniger Zeit mit Schlafen und Essen (weniger Betriebsgeräte verbrauchen weniger Antriebsmaterial) und alles in allem ist uns dann vermutlich ganz viel ganz ziemlich egal. Oder auch nicht. Aber zumindest das TV-Programm wäre erträglich.

Aktuell im Ohr: Akanoid – 100 Burning Guitars

Jun 10, 2009 - Backblech    3 Comments

Gesichtsausdrücke from Hell

Klamotten kaufen ist nicht direkt die männliche Paradedisziplin, aber wenn man schon mal zufällig bei H&M vorbei kommt und etwas sucht und dann ganz etwas Anderes findet, was will man schon machen. Mitnehmen, sonst muss man später nochmal hin und dann ist es Zwang. Ein klein wenig durch die Gänge schlendern, da mal etwas rauspicken, dann dort und am Ende an der Kasse stehen und die Verkaufsmaus schreit nach einer zusätzlichen Kasse. das fand ich nun noch nicht sooo besonders, das kann passieren, aber was dann ernsthaft im Gedächtnis blieb: die Frau, die neben mir zum Ausgang ging und mich mit ihren Blicken massakrierte. Weil meine Einkaufstüte doppelt so grass war wie ihre. Tja, Tussi, lerne beim Meister.

Weil Einkaufen durstig macht oder heiss, wenn man versehentlich in die Damenwäscheabteilung gerät, also bleibt einem nichts anderes übrig, als Feuchtigkeits- und Temperaturhaushalt wiederherzustellen. Wo läge das näher als beim Nachbarn von H&M: Vanilleshake bei McDoof. Einmal mehr kam ich allerdings zur Überzeugung, dass das Personal zwischen beiden Konzernen beliebig austauschbar ist. Intellenz scheint auf beiden Seiten nicht das härteste Auswahlkriterium bei der Rekrutierung zu sein (jaja, Ausnahmen, blabla). Also bestelle ich beim gelben M einen Shake und sehe genüsslich zu, wie sie mir einen McFlurry anfängt abzufüllen. Dies bemerkt sie in der Hälfte des Bechers, klatscht sich selber an die Stirn (leider NICHT die hand mit dem Becher), packt Becher weg und nimmt neuen (für MacFlurry, aber Inhalt Shake, und doch, es macht einen Unterschied, weil der Flurry-Deckel das Schlürferöhrchen kaputtdrückt) und füllt diesen. Auf dem Weg nach draussen Röhrli rein, Knicknack. Röhrli raus, Deckel ab, Deckel weg, neues Röhrli rein und was macht man als Erstes? So richtig herzhaft von unten von der kältesten Stelle richtig anziehen um dem Gaumen und darüber liegenden Gehirn einen tüchtigen Kälteschock zu verpassen, damit es weh tut. War mir nicht vergönnt. Was bitte hat Erdbeerkonzentrat in einem Vanilleshake zu suchen? Erdbeerkonzentrat! Unverflüssigt! Als ob man einen Riesenlöffel voll Konfitüre reinhaut. Zumindest hatte es noch genug andersgeschmackige (und kalte) Flüssigkeit im Becher. Grauslig. Karmabumerang. Darauf musste ich gleich noch zu NewYorker.

Aktuell im Ohr: Colony 5 – Phosphor