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Nov 11, 2010 - Backblech    2 Comments

Och menno…

Nur so nebenbei zur Info: Ich hab euch nicht vergessen. Nur hab ich dezent mein Studium unterschätzt und aktuell laufen die Vorbereitungen für eine erste Buchveröffentlichung (Klassenprojekt) und mein Diplomprojekt (erstes eigenes Buch) ist auch in Mache. Aber wenn wieder Luft da ist, dann werden auch wieder kayxe gebacken.

Aktuell im Ohr: Das Blubbern der Heizung

Mai 29, 2010 - Backblech    No Comments

Sowas erfindet doch keiner

In unserer Schulklasse für literarischen Nachwuchs lernen wir unter anderem, wie man glaubwürdige Geschichten entwickelt, bei denen sich der Leser nach Investition einiger Geldeinheiten nicht völlig verarscht vorkommt. Das macht Sinn. Nur ist das Leben so unfair und schickt Geschehnisse ins Rennen, bei denen wir Autoren mit Kopfschütteln bedacht würden, die aber beweisen, dass nichts so schräg ist, wie das Leben selbst. Beziehungsweise seine Einwohner. Bewiesen sei dies an zwei Beispielen aus dem Bereich „Nahrungsmittel“.

Beweisstück A, Käse: Am Flugplatz Bern Belp hat ein Käser einige Käselaibe durch den Gepäckscanner fahren lassen. Bei der Produktion ist ein kleines Metallteil in die Käsemasse gefallen und es ließ sich danach nicht feststellen, in welchem der Käse es gelandet ist. Beim Durchleuchten tauchte es auf und die restlichen Laibe konnten problemlos verkauft werden. Ideen braucht man.

Beweisstück B, Fleisch: In einem Restaurant in Norddeutschland tauchte während der Mittagszeit ein verärgerter Mann auf und ging auf Sammeltour. Er räumte sämtliches Fleisch aus den Kühlschränken, aus den Pfannen und am Ende von den Tellern der Gäste in der Gaststube. Mundraub in neuer Dimension. Das war nicht ein schräger Fetischist sondern der Fleischlieferant, der vom Wirt schon länger nicht bezahlt worden war, also holte er sich die Ware wieder. Wobei ich mich schon frage, was er mit einem halben Schnitzel anstellen will.

Aktuell im Ohr: David Guetta feat Kid Cudi – Memories

Mai 26, 2010 - Backblech    No Comments

Sprich, Wort!

Von wem stammt wohl der sinnige Satz „Liebe geht durch den Magen“? Es muss jedenfalls ein rechter Zyniker gewesen sein, denn was ist der Magen anderes als ein brutales Säurebad? Wir wissen, wie das schmeckt und aussieht, wenn wir nach intensiver Ãœbergabe über der Schüssel hängen, weil wir wegen Liebeskummer … Aha! Vielleicht liegt da der Schlüssel zur Erkenntnis. Wenn es zurück kommt, dann war es nichts. Aber was kommt danach? Sieht Liebe im Darm tatsächlich besser aus? Ich meine: Nein. Was also will man uns damit sagen?

Vielleicht, dass wenn die Liebe nach allen Bissigkeiten, dem Gewürge, nach all der Säure, der Base und den Bakterien noch da ist, dann scheiss drauf, dann war es den Krampf wert. Ich gebe zu, ich zeichne nicht das schönste Bild, aber im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt, erklärt uns ein anderes geflügeltes Wort. Das ist such so was: „geflügeltes Wort“. Wo hat das seine Flügel her und warum? Hängt das mit den Götterboten zusammen, die auf geflügeltem Wege das unverständliche Wortgeschwalle ihrer Chefs überbrachten? Hermes kleine Käsefussschwingen, sag ich da nur. Also, Liebe und Krieg. Da fehlt mir allerdings die Genfer Liebeskonvention. Nicht dass sich jemand daran hielte, aber man könnte wenigstens gelegentlich erwähnen „Du Schatz, das Werfen mit Fonduegabeln ist gemäss Artikel …“ ZZZING! „Und gemäss Paragraph sowieso ist die Verwendung der Bezeichnung SCHATZ amnestierend für alle folgenden Reaktionen!“ Hm. Moment. Das ist Ehe, nicht Liebe. Wie dumm von mir.

Aktuell im Ohr: Das Klappern von Geschirr, das Plappern von Gewirr

Mai 25, 2010 - Backblech    No Comments

Schnellschusskekse

Man will ja diverseste Sachen ausprobieren. Von Twitter habe ich nur immer gelesen, aber irgendwo war es mir egal. Aber Meinungen können testhalber geändert werden und drum hab ich einen Account gebacken, für den Fall, dass ich zwar eine Idee habe, einen Satz, eine doofe Frage, aber mir dazu ums Verre… grade nichts weiter einfällt, lass ich das eben in der Kürze würzen und das kommt dann da … Moment, Hände gucken … RECHTS in der Seitenleiste. Da. DAHAAA! Nun guck doch! Ja, genau dort. Mal schauen, was das wird.

Nachtrag: Ist zwar fein, dass auf Twitter die Aktualisierungen anzeigen, aber dass die hier … also DA auch stehen … ich arbeite dran.

Aktuell im Ohr: Chipsknirschen (Kekse sind alle)

Mai 25, 2010 - Backblech    No Comments

Da sind wir doch wieder

Ich freue mich gerne und immer wieder darüber, dass der Mensch so wunderbar lernfähig ist, sich entwickelt und sein Verhalten nach gemachten Erfahrungen adaptiert. So funktioniert Evolution und würde der Mensch sich anders verhalten, dann wäre er schon längst ausgestorben. Ist er aber nicht, denn der Mensch ist zu doof zum Aussterben.

Ein Beispiel: Jedes Jahr im Frühling, wenn die Sonnenstrahlen sich wärmend bis zum Boden verirren, spriessen die halbnackten Bleichbäuchlinge wie Pilze aus den Liegewiesen (gerne auch wiederholt nach langen Regenphasen). Entweder sie überlegen sich was und sehen dafür aus wie frisch aus der Friteuse (fettig, nicht knusprig) oder sie denken sich, die Sonne kann mich mal so braun machen wie dort wo sie mich kann und fläzen sich flözgleich dicht an dicht. Das Ergebnis präsentiert sich binnen kurzer Zeit in prächtigsten Rottönen Marke Pavianarsch. Jedes Jahr.

Kann mir nicht passieren, ich leg mich nicht nackelig auf die Wiese. Nur mein linker Arm ist ein wenig … sagen wir Dunkelrosa. Was muss die Sonne aber auch JEDES Jahr auf der gleichen Seite ins Auto scheinen! Also echt. Dafür rieche ich jetzt nach Armani Code. For Women. Das hatte ich noch als halb abgelaufenes Müsterchen rumliegen und es kühlt und befeuchtet. Alternativ hätte ich als altes Hausmittel auch Joghurt nehmen können, wobei ich aber annehme, bei der hausmittelschen Erfindung hatten sie nicht an Erdbeere mit Fruchtstückchen gedacht. Da könnt man dann sagen: Leck mich doch am Arm! Obwohl: Armani ist auch irgendwie lecker…

Aktuell im Ohr: Das Zischen von Schweppes

Mai 19, 2010 - Backblech    4 Comments

Stillstand in Bewegung

Nichts gegen Gadgets und moderne Ideen. Nichts gegen Mobilität und ortsunabhängiges Arbeiten. Aber. Ahaaaber. Gewisse Geräte sollten umbenannt werden zu iStop oder iStolper. Nachdem die Rentner die jüngeren Generationen in Sachen Fitness und Herumreiserei hinter sich gelassen haben, stehen sie viel seltener am Ende von Rolltreppen schnatternd im Weg. Deren Nachfolgerinnen – Mütter mit Kinderwagen – belegen aktuell viel lieber Starbucks und so hätte man sich denken können: Freiheit den Treppenabgängen!

Zu früh gefreut. Nach allen Gadgets schliesslich die iPest mit den tollen Funktionen für immer und überall und einer Gazillion Apps, mit denen man alles kann. Ausser nicht stehenbleiben. Ui, guck, meine App zeigt mir an, dass hier die Rolltreppe zu Ende ist, krass der Shit! Bezug nehmend zum letzten Eintrag, stellt euch mal Inliner mit iLinern vor! iPurzel und iFresseblutig! Dann schrabbeln die auch auf dem Touchscreen rum wie auf dem Geschlechtssteil einer neuen Eroberung und vermutlich mit ähnlichem Ergebnis. Irgendwas passiert, aber keiner weiss genau was, aber wenigstens ist es sofort mit GPS-Koordinaten auf 27 sozialen Netzen veröffentlicht. Na gut, ich geb es ja zu, diesen Eintrag schreibe ich auf dem iKlo, aber ich mach wenigstens keine Bilder davon.

Aktuell im Ohr: Arcadia – Election Day

Mai 16, 2010 - Backblech    1 Comment

Affen zum Gaffen

Wenn es nächstens vielleicht aufhört zu schiffen, dann kommt der Frühling. Oder der Schnee. Dann wird die grüne Pracht, die sich unter der konstanten Bewässerung eben nochmals geweisselt und hoffentlich das Insektenpack ins Jenseits geschickt. Ausser Bienen und Hummeln, die sollen bleiben. Die sind niedlich.

Auch niedlich sind neu geborene Tiere. Meistens. Zum Beispiel Giräffchen (nicht zur Familie der Primaten zählend), vor allem, wenn sie wacklig und zittrig das erste Mal versuchen, auf allen Vieren zum Stehen zu kommen. Nicht halb so niedlich sind Inlineräffchen (leider zur Familie der Primaten zählend), vor allem, wenn sie wacklig und zittrig das erste Mal versuchen, auf allen Vieren … Zweien zum Stehen zu kommen. Das lässt sich beim geringsten Schimmer Schönwetter an unseren Seepromenaden beobachten. Leider sind die farblich auch noch weniger dezent als Giraffen oder Kamele. Die wiederum werden aber mit der Zeit stabil, Inliner hingegen tun es oft ihren tierischen Vorbildern gleich und begeben sich auf alle Viere. Oder auf die Kehrseite, die paradoxerweise weder mit Schonern noch mit Helm geschützt wird. Marktlücke Arschhelm? Auch für Darkrooms geeignet, wenn einem nicht grad danach ist?

Fairerweise gebe ich zu, dass einige der Inliner grade zu Beginn der Saison keinen Poposchoner benötigen, da sich dieser aus der Winterphase noch natürlicherweise an besagter Poposition befindet und gelegentlich schon der Grund für die unausgewogene Haltung ist. Aber die sollen sich doch wenigstens alle in Graugrün kleiden, denn so fallen sie nach dem Fallen in Gebüsch oder auf Gehweg nicht so auf und sorgen im besten Fall (ah, noch ein Wortspiel) für eine gediegene Massenkarambolage. Da wäre farblich unterscheidbare Bekleidung doch besser, es lässt sich besser zählen und auseinander pflücken. Wie Blümchen im Frühling, wenn er denn endlich käme.

Aktuell im Ohr:  The Birthday Massacre – Walking with Strangers

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